„Dance of Shadows“ von Alice Munro, die Leseempfehlung dieser Woche

„Dance of Shadows“ von Alice Munro, die Leseempfehlung dieser Woche
„Dance of Shadows“ von Alice Munro, die Leseempfehlung dieser Woche
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Geschrieben in INTERVIEWS Er 21.05.2024 · 19:38 Uhr

Letztes Update: 21.05.2024 · 19:46 Uhr

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Zusammenarbeit Adán Serret/ Pamela Cerdeira

In seiner Zusammenarbeit mit Pamela Cerdeira wird uns Adán Serret für MVS Noticias die Empfehlung der Woche präsentieren, das Buch „Tanz der Schatten“ von Alice Munro.

Dieses Buch voller Geschichten, 1968 von Munro veröffentlicht, entführt den Leser in unterschiedliche Umgebungen, von Bauernhöfen bis hin zu Vororten, und erkundet die Leuchtkraft, die in den alltäglichsten Situationen und Handlungen verborgen ist.

In fünfzehn Geschichten enthüllt Munro die Nuancen der menschlichen Natur, etwa eine junge Frau, die Geheimnisse über ihren Vater entdeckt, eine Frau, die nach dem Tod ihrer Mutter nach Hause zurückkehrt, oder ein Publikum, das bei einem Klavierabend die Kraft der Kunst erlebt für Kinder.

In „Dance of Shadows“ thematisiert Munro zentrale Themen des Feminismus, wie die Gleichstellung der Geschlechter, der Kampf gegen das Patriarchat und der Wunsch, als Individuen mit Rechten und Würde betrachtet zu werden.

Das Werk zeichnet sich auch durch seinen erzählerischen Strukturkonventionalismus aus, die Bedeutung der Handlung und die Kontrolle über die Charaktere. Munro verwendet eine ständige Ich-Erzählung, um ihren Geschichten Authentizität zu verleihen, und folgt einem Handlungsmodell, bei dem ein scheinbar triviales Ereignis das Leben der Protagonistinnen, immer Frauen, verändern kann.

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