Die Lufthansa Group hat 40 Boeing 737 MAX-Flugzeuge gekauft

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Die Flotte der Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge der Lufthansa Group wird von der Airbus A320-Familie dominiert. Im Dezember letzten Jahres hat sie jedoch eine Bestellung über 40 Boeing 737 MAX 8 mit einer Option zum Kauf weiterer 60 aufgegeben, was das Unternehmen derzeit nicht hat enthüllte, wie die Flugzeuge auf die Fluggesellschaften verteilt werden.

Vor kurzem hat Austrian damit begonnen, seine Langstreckenflotte mit Boeing 787 Dreamliner-Flugzeugen zu modernisieren. Im Kurzstreckensegment wäre die traditionelle Option zur Erneuerung die A320neo-Familie, wie es auch die anderen Fluggesellschaften der Gruppe tun. In einem Interview mit der österreichischen Geschäftsführerin Annette Mann für Aviation Week wies sie darauf hin, dass die Aufnahme der Boeing 737 MAX in die Flotte in Betracht gezogen wird.

Derzeit hat die Airline im Rahmen des Erneuerungsprozesses der Kurz- und Mittelstreckenflotte bereits fünf Airbus A320neo erhalten. Sie planen keine weiteren Einbeziehungen, bis die Entscheidung der Lufthansa Group über die Zukunft der Lieferungen vorliegt.

Ob Lufthansa und SWISS die 737 MAX in ihre Flotten aufnehmen werden, ist derzeit nicht bekannt. In einem Interview mit der CEO von Brussels Airlines, Dorothea von Boxberg von aeroTELEGRAPH, erklärte sie, dass die belgische Fluggesellschaft weiterhin reine Airbus-Flugzeuge betreiben werde.

Eurowings-Chef Jens Bischof erklärte wiederum, dass die Möglichkeit bestehe, ein anderes Modell als den A320neo oder A321neo einzuführen.

Austrian muss bis 2035 eine beträchtliche Anzahl an Flugzeugen ersetzen, seine Airbus A320neo-Flotte ist rund 17 Jahre alt und die A321ceo-Flotte ist 27 Jahre alt, daher prüft das Unternehmen die Möglichkeit, A320neo-Bestellungen bei der Lufthansa Group fortzusetzen, aber es gibt auch die Möglichkeit zur Ausübung von Bestellungen für die 737 MAX des Unternehmens.

Weitere Dreamliner

Auf der IATA-Generalversammlung teilte der CEO von Austria gegenüber Aviation Week mit, dass er erwägt, seine Bestellung für 787 Dreamliner um eine weitere, auf bis zu 12 Einheiten, zu erhöhen. Die Möglichkeit der Eingliederung eines 13. Flugzeugs schied aufgrund der schwachen Gewinne des Unternehmens aus.

Siehe auch: Austrian wird im Winter mehr Flüge nach New York, Boston und Montreal anbieten

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