UN: Experten fordern eine stärkere Einbeziehung in die Bergbauberatung in Ecuador

UN: Experten fordern eine stärkere Einbeziehung in die Bergbauberatung in Ecuador
UN: Experten fordern eine stärkere Einbeziehung in die Bergbauberatung in Ecuador
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In einer von Menschenrechtsberichterstattern unterzeichneten Erklärung wurde die Einbeziehung aller Gemeinden gefordert, die von Bergbauaktivitäten betroffen sein könnten, insbesondere von den Projekten La Plata SA oder Curipampa-El Domo, die mit kanadischen Kapitalgesellschaften verbunden sind.

Die Unterzeichner forderten, ihr Recht auf freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit zu respektieren und warnten gleichzeitig vor möglichen Vergeltungsmaßnahmen der für die Projekte verantwortlichen Unternehmen gegen Mitglieder der Gemeinden.

Dem Text zufolge müssen die betroffenen indigenen Gemeinschaften in die Konsultationen einbezogen werden, da dies zu einer Verschärfung sozialer Konflikte führen kann.

„Die Unzufriedenheit der Gemeinschaft wurde durch den vorübergehenden Einsatz Dutzender Polizisten und Militärangehöriger in Palo Quemado verschärft, was zu einer Zunahme von Gewalt und Konflikten, einschließlich Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Mitgliedern der Gemeinschaft, geführt hat“, heißt es in dem Text.

Gleichzeitig erinnerte er daran, dass mehr als 70 Verteidiger, darunter indigene Anführer, strafrechtlich angeklagt wurden, weil sie sich diesen Initiativen widersetzt hatten.

Die Berichterstatter forderten mehr Aufmerksamkeit für die Bewohner der Gemeinden Las Pampas und Palo Quemado in der Provinz Cotopaxi und des Kantons Las Naves in der Provinz Bolívar.

lam/ebr

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