San Juan führt die Rangliste der Fälle familiärer Gewalt an Privatschulen an

San Juan führt die Rangliste der Fälle familiärer Gewalt an Privatschulen an
San Juan führt die Rangliste der Fälle familiärer Gewalt an Privatschulen an
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In Argentinien gibt jeder dritte Direktor staatlicher Schulen (32 %) an, dass er in Fällen familiärer Gewalt, die seine Schüler betrifft, eingreifen musste. Etwas niedriger (26 %) ist der Anteil an Privatschulen im ganzen Land. Wie ist die Situation in der Provinz?

Die bemerkenswerten Daten stammen aus einem in Argentinos por la Educación veröffentlichten Bericht, in dem San Juan mit 39 % die Liste der Provinzen anführt, in denen die meisten Schulleiter angeben, in Gewaltsituationen an Privatschulen eingegriffen zu haben. Es folgen Formosa mit 35 %, Chaco mit 34 % und Misiones mit 32 %.

Bei staatlichen Schulen sind die Provinzen, in denen die meisten Direktoren angeben, dass sie im letzten Jahr in Situationen familiärer Gewalt eingreifen mussten, Feuerland (61 %), CABA (55 %), Jujuy (47 %), Buenos Aires (46 %) und Río Negro (43 %). San Juan ist von diesen Zahlen weit entfernt, aber dennoch sind es hohe Werte und erreichen 31 %.

Die Daten stammen aus dem Bericht „Gewaltsituationen in Heimen: Erkennung und Prävention in Schulen“ des argentinischen Observatoriums für Bildung, verfasst von Mercedes Sidders (Abrazar Foundation und Center for Studies for Human Development – ​​UdeSA), Eugenia Orlicki und Leyre Sáenz Guillén (Argentinisches Observatorium für Bildung). Das Dokument befasst sich mit der Rolle von Schulen bei der Prävention und Früherkennung von Gewalt gegen Kinder und Jugendliche und basiert auf den Antworten von Direktoren und Schülern im letzten Grundschuljahr auf die ergänzenden Fragebögen der Learn 2021-Tests.

Die Autoren des Berichts stellten klar, dass diese Zahlen nicht unbedingt auf eine größere Zahl von Gewaltfällen hindeuten, sondern vielmehr auf eine größere Bereitschaft hindeuten könnten, die festgestellten Situationen zu melden und darauf zu reagieren.

Die Rolle des Staates

In diesem Sinne besteht zunächst eine entscheidende Verantwortung der Provinzstaaten und der Nation: die Bereitstellung der personellen und materiellen Ressourcen, die die Schulen für die Bewältigung dieser Situationen benötigen.

Die Studie betont auch die Notwendigkeit, dass der Staat ein Unterstützungsnetzwerk gewährleistet, das Schulen und Familien mit anderen Institutionen wie Suppenküchen, Gesundheitszentren oder Nachbarschaftsclubs verbindet. Die Herausforderung der Gewaltbewältigung erfordert eine Vernetzung, bei der die Schule nicht allein gelassen werden darf.

Quelle: Infobae

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