Senator Ávila warnt vor der Bewegung von FARC-Dissidenten nach Tolima und Huila

Senator Ávila warnt vor der Bewegung von FARC-Dissidenten nach Tolima und Huila
Senator Ávila warnt vor der Bewegung von FARC-Dissidenten nach Tolima und Huila
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Der Kongressabgeordnete verwies auf die Zunahme der Gewalt im Südwesten Kolumbiens und wies auch darauf hin, dass die nationale Regierung den Waffenstillstand zumindest in diesen beiden Departements überprüfen sollte.

Der Senator der Grünen, Ariel Ávila, hat seine Besorgnis über die Zunahme von Gewalttaten im Südwesten Kolumbiens zum Ausdruck gebracht. In einer aktuellen Erklärung berichtete Ávila über mehrere Angriffe von FARC-Dissidenten, insbesondere von der Kolumne Dagoberto Ramos und der Kolumne Jaime Martínez.

Ávila machte auf einen Angriff in Miranda, Cauca, aufmerksam, bei dem ein Minderjähriger starb und mehrere Zivilisten verletzt wurden. Diesem Angriff, den er als terroristisch bezeichnete, folgten eine Explosion in Jamundí, Valle del Cauca, und Schikanen in Morales, Cauca. Diese Gewalttaten wurden auf Videos festgehalten und zeigen den Ernst der Lage.

Der Senator erklärte, dass die Dissidenten den Großteil ihrer Truppen von Cauca, Nariño und Valle del Cauca nach Tolima und Huila verlegt hätten. In diesen Gebieten haben sie bewaffnete Kommandos und Milizsoldaten zurückgelassen, während sie ihre Militäreinsätze intensivieren. Laut Ávila deutet dieser Strategiewechsel darauf hin, dass Terroranschläge wie Straßenbomben und Autobomben zu einer neuen Art von Gewalt werden, weil Dissidenten keine direkten Kämpfe durchhalten können.

Ávila warnte davor, dass das Militär und die öffentlichen Kräfte ihre Aufklärungsarbeit in ländlichen Gebieten verstärken müssten, um dieser Bedrohung zu begegnen. Er rechnete auch damit, dass es in Gemeinden wie Toribio, Caldono und Caloto zu mehr Belästigungen kommen werde.

Darüber hinaus warnte der Senator vor einer erheblichen Verschlechterung der Sicherheit in Tolima und Huila aufgrund der Bewegung von Dissidententruppen in diese Gebiete. Er empfahl der nationalen Regierung, den Waffenstillstand mit diesen bewaffneten Strukturen zumindest in Huila und Tolima zu überprüfen, und schlug vor, die Verhandlungen insgesamt neu zu bewerten und sie als richtungslos und gespalten zu bezeichnen.

Ávila schloss mit der dringenden Aufforderung an die nationale Regierung, wirksame Maßnahmen zum Schutz der Zivilbevölkerung zu ergreifen und dieser wachsenden Welle der Gewalt entgegenzuwirken.

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