Gesundheitsalarm in Santiago de Cuba: Es wurde ein seltsamer Ausbruch fieberhafter Symptome gemeldet

Gesundheitsalarm in Santiago de Cuba: Es wurde ein seltsamer Ausbruch fieberhafter Symptome gemeldet
Gesundheitsalarm in Santiago de Cuba: Es wurde ein seltsamer Ausbruch fieberhafter Symptome gemeldet
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Foto: Cuba Noticias 360

Text: Hugo León

Eine Warnmeldung der Provinzgesundheitsdirektion in Santiago de Cuba macht auf den plötzlichen Anstieg der Meldungen von Patienten mit „unspezifischen“ Fiebersyndromen aufmerksam.

Laut der von der Gesundheitseinrichtung auf Facebook veröffentlichten Erklärung wurden die Fälle zwischen dem 12. und 18. Mai gemeldet und die am stärksten betroffenen Gebiete sind die Gemeinde Songo-La Maya sowie die Gesundheitsgebiete Carlos J. Finlay und Carlos J. Finlay Guevara de la Serna, beide liegen in der Hauptgemeinde Santiago de Cuba.

„Das klinische Bild der Patienten ist durch Kopfschmerzen, Fieber, allgemeines Unwohlsein, Appetitlosigkeit und Muskelschmerzen gekennzeichnet“, heißt es in der Mitteilung.

Ebenso wird im Text darauf hingewiesen, dass die Entwicklung der Patienten gut sei und die Auflösung des Krankheitsbildes zwischen dem vierten und fünften Krankheitstag liege. An diesem Montag blieben acht Patienten mit einem günstigen Verlauf im Krankenhaus, und es traten keine schwerwiegenden Fälle auf.

Die Gesundheitsbehörden intensivieren die aktive Suche nach Fällen durch Laboruntersuchungen und Überwachung, heißt es in dem Text. Zur Bewältigung der Situation wurden auch Arbeitsgruppen gebildet.

Die Studien zur Ermittlung der Ursache dieses Ereignisses werden vom Referenzlabor des Pedro-Kourí-Instituts für Tropenmedizin geleitet, an das die Proben geschickt wurden.

„Aufgrund der Evolution und des epidemiologischen Musters entspricht es einer Erkrankung viraler Ätiologie“, erklärte die Gesundheitsdirektion.

„Der Bevölkerung wird empfohlen, angesichts der hohen Temperaturen, der Nähe des Sommers und des Auftretens von Regen sowie der Faktoren, die die Verbreitung von Krankheitserregern begünstigen, die Hygiene- und Gesundheitsmaßnahmen zu verstärken“, fügt er hinzu.

Dazu zählt er häufiges Händewaschen, richtiges Kochen von Speisen sowie die Reinigung von Terrassen und Dächern. Darüber hinaus wird empfohlen, bei Auftreten von Symptomen sofort zum Arzt zu gehen.

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