Die Stromkrise hält an und hinterlässt das Land im Dunkeln

Die Stromkrise hält an und hinterlässt das Land im Dunkeln
Die Stromkrise hält an und hinterlässt das Land im Dunkeln
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In einer Live-Übertragung gab das Ministerium für Energie und Bergbau heute Morgen einen detaillierten Überblick über die Situation des nationalen Elektrizitätssystems. Bernardo Espinosa, Reporter am Hauptsitz der Unión Eléctrica, betonte, dass das Land weiterhin Schwierigkeiten habe, den Bedarf an elektrischer Energie zu decken, was in verschiedenen Gebieten, auch heute früh, zu Stromausfällen geführt habe.

Der Ingenieur Lázaro Guerra Hernández, technischer Direktor der Unión Eléctrica, berichtete, dass die geschätzten Auswirkungen für heute 1.555 MW betragen, da ein maximaler Bedarf von 3.220 MW und eine Verfügbarkeit von nur 2.235 MW prognostiziert werden. Es werden Maßnahmen ergriffen, um Unterbrechungen in den für die Bevölkerung besonders sensiblen Zeiten in der Nacht und in den frühen Morgenstunden zu minimieren.

Mehrere Blöcke werden derzeit gewartet, darunter Block Nummer sechs des thermoelektrischen Kraftwerks Nuevitas, der sich in der letzten Phase der Reparatur befindet. Guerra Hernández erwähnte, dass die Einheit bei positivem Ergebnis der Schweißnahtprüfungen heute Abend oder am frühen Morgen wieder in das System eingebunden werden könnte.

Darüber hinaus wird nächste Woche die Einbindung weiterer wichtiger Blöcke erwartet, beispielsweise Block Nummer fünf des thermoelektrischen Kraftwerks Mariel und Block Nummer eins des thermoelektrischen Kraftwerks Lidio Ramón Pérez in Felton. Diese Ergänzungen könnten die Erzeugungskapazität erheblich verbessern und die Auswirkungen verringern.

Der Kraftstofftransport stellt weiterhin eine Herausforderung dar und erschwert die Versorgungslogistik für verteilte Erzeugungseinheiten. Die aktuelle Strategie besteht darin, die Verfügbarkeit der Stromerzeugung in der Nacht und in den frühen Morgenstunden zu priorisieren, um Unterbrechungen in diesen Zeiträumen zu reduzieren.

Die Behörden, darunter Mitglieder des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas und des Ministeriums für Energie und Bergbau, arbeiten rund um die Uhr an der Lösung dieser Probleme. Die nächste Woche wird voraussichtlich von entscheidender Bedeutung für die Stabilisierung des elektrischen Systems sein, da umfangreiche Wartungsarbeiten abgeschlossen sein werden.

Diese Situation bleibt eine große Herausforderung für das Land, das seine Energieinfrastruktur verbessern und eine stabile Versorgung aller Bürger gewährleisten möchte.

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