Neuer Erdrutsch hinterlässt einen Toten, jetzt auf dem Hügel

Neuer Erdrutsch hinterlässt einen Toten, jetzt auf dem Hügel
Neuer Erdrutsch hinterlässt einen Toten, jetzt auf dem Hügel
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Eine Person starb und weitere wurden verletzt, als das Dach eines Hauses in der Gemeinde Cerro in Havanna einstürzte, berichteten örtliche Behörden.

Der Verwaltungsrat dieser Gemeinde gab in seinen sozialen Netzwerken an, dass sich das Ereignis in den frühen Morgenstunden des Freitags ereignet habe, als eine Mauer auf das Dach eines Hauses in dieser Stadt fiel. Das Anwesen befand sich an der Cerro-Straße zwischen Carvajal und Patria.

Die starken Regenfälle der letzten Tage und die prekären Baubedingungen in Kuba, insbesondere in Havanna, sind die Hauptursache für die Einstürze.

Dies wäre allein in dieser Woche der vierte bestätigte Einsturz nach den Meldungen vom Donnerstag, als ein Balkon auf eine Cafeteria im Havannaer Stadtteil Vedado einstürzte und drei Verletzte verursachte.

Ein weiteres ähnliches Ereignis ereignete sich am Freitagmorgen, als das Dach eines zweistöckigen Hauses einstürzte, obwohl niemand verletzt wurde.

Die Wohnsituation ist eines der größten sozioökonomischen Probleme in Kuba, insbesondere in Havanna, der bevölkerungsreichsten Provinz mit 2,1 Millionen Einwohnern.

Offizielle Daten, zitiert von Efeweisen darauf hin, dass sich in Havanna 185.348 Immobilien in schlechtem Zustand befinden, von denen 83.878 teilweise repariert werden müssen und 46.158 einer Kapitalreform bedürfen.

Darüber hinaus werden 43.854 Wohnungen für Opfer früherer Erdrutsche benötigt, also für Menschen, die in staatlichen Notunterkünften leben; sowie weitere 11.458 Häuser aufgrund der Bevölkerungszunahme in der Stadt.

Mit rund elf Millionen Einwohnern verfügt die Insel nach offiziellen Angaben über mehr als 3,9 Millionen Wohnungen, von denen sich 37 % in einem mittelmäßigen oder schlechten technischen Zustand befinden.

Beim Einsturz eines Balkons in einem Café in Havanna sind drei Personen verletzt worden

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Das Land benötigt rund 20 % mehr Wohnungen, als es derzeit gebaut hat, und hat ein Defizit von rund 800.000 Häusern angehäuft.

Der Immobilienbestand der Insel verschlechtert sich aufgrund der Materialknappheit und mangelnder Instandhaltung, beides Folgen der anhaltenden Wirtschaftskrise und der Geißel von Naturkatastrophen wie Hurrikanen, so die spanische Agentur.

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