Kubas Entscheidung, sich der Klage gegen Israel anzuschließen, fällt auf • Arbeiter

Kubas Entscheidung, sich der Klage gegen Israel anzuschließen, fällt auf • Arbeiter
Kubas Entscheidung, sich der Klage gegen Israel anzuschließen, fällt auf • Arbeiter
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Das palästinensische Außenministerium bedankte sich am Montag für die Entscheidung Kubas, sich einer Klage Südafrikas gegen Israel vor dem Internationalen Gerichtshof wegen der vor neun Monaten in Gaza begangenen Verbrechen anzuschließen.

Foto: ACN

Das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten und Expatriates begrüßte die Ankündigung Havannas, in dem Fall im Zusammenhang mit der Anwendung der Konvention zur Verhütung und Bestrafung des Völkermordverbrechens in Gaza einzugreifen, heißt es in einer Depesche von Prensa Latina aus Ramallah.

Die Institution erklärte in einer Erklärung, „dass diese Entscheidung Kubas festes Engagement für Gerechtigkeit und die Herrschaft des Völkerrechts zum Ausdruck bringt und die tiefe Solidarität und historische Freundschaft zwischen den beiden Ländern bestätigt.“

Er forderte außerdem alle Vertragsstaaten des Übereinkommens auf, sich zusammenzuschließen und eine aktive Teilnahme am Verfahren vor dem Gericht anzukündigen.

Es sei notwendig, den anhaltenden Völkermord am palästinensischen Volk zu beenden und die Straflosigkeit Israels zu bekämpfen, eine Verantwortung, die wir im Interesse der Menschheit gemeinsam übernehmen müssen, betonte er.

Vor zwei Tagen gab der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla die Position der Karibikinsel bekannt.

Der Minister veröffentlichte im sozialen Netzwerk X eine offizielle Erklärung, in der seine Regierung die Entscheidung erläuterte, in das Verfahren einzugreifen.

Kuba werde sich beteiligen, heißt es in dem Text, „im Einklang mit der festen und dauerhaften Verpflichtung, die legitimen internationalen Bemühungen zur Beendigung des Völkermords am palästinensischen Volk auf jede erdenkliche Weise zu unterstützen und dazu beizutragen.“

Er betont, dass das Hauptziel der Klage die Beendigung der Gräueltaten gegen das palästinensische Volk als Folge der unverhältnismäßigen und wahllosen Gewaltanwendung durch Israel sei.

Völkermord, Apartheid, Zwangsvertreibung und Kollektivstrafen haben in der heutigen Welt keinen Platz und können von der Gemeinschaft auch nicht toleriert werden.

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