Schalten Sie diese Funktion auf Ihrem Computer aus und reduzieren Sie den Stromverbrauch um bis zu 50 %.

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Windows-Benutzer sollten diese Funktion meiden, wenn Sie Probleme mit der Software Ihres Computers haben, da Sie Ihren Computer öfter als nötig neu starten müssen. (Illustratives Bild Infobae)

Das Ein- und Ausschalten eines Windows-Computers mag wie ein Routinevorgang erscheinen, aber es gibt eine Funktion dieses Betriebssystems, die zu unnötigem Energieverbrauch führen kann: „Schnellstart“.

Diese Funktion ist in Windows 10 und Windows 11 standardmäßig aktiviert und verspricht schnellere Start- und Herunterfahrzeiten. Allerdings sind sich nur wenige Benutzer der möglichen Auswirkungen auf den Energieverbrauch bewusst. Daher kann die Deaktivierung zusätzlich zu anderen Empfehlungen, die befolgt werden müssen, eine Option sein, die dazu beiträgt, die diesbezüglichen Ausgaben zu senken.

Fast Startup ist eine Funktion, die in Windows 8 eingeführt und in Windows 10 und 11 beibehalten wird. Entwickelt, um den Bootvorgang des Betriebssystems zu beschleunigen.

Anstatt ein vollständiges Herunterfahren durchzuführen, speichert dieses Tool den Systemstatus in einer Ruhezustandsdatei. Wenn Sie Ihren Computer wieder einschalten, wird diese Datei schnell geladen, wodurch die Startzeit erheblich verkürzt wird.

Windows-Benutzer sollten diese Funktion meiden, wenn Sie Probleme mit der Software Ihres Computers haben, da Sie Ihren Computer öfter als nötig neu starten müssen. (Illustratives Bild Infobae)

Um besser zu verstehen, wie sich Quick Start auf den Stromverbrauch auswirkt, ist es hilfreich zu verstehen, wie es funktioniert:

  • Wenn Sie Ihren Computer bei aktiviertem Schnellstart ausschalten, schließt Windows alle Anwendungen und meldet Benutzer ab. Es speichert jedoch den Kernelstatus des Betriebssystems und der Treiber in einer Ruhezustandsdatei.
  • Diese Datei, Hiberfile genannt, wird auf der Festplatte oder SSD gespeichert. Es enthält alle notwendigen Informationen, um das System schnell neu zu starten.
  • Wenn Sie den Computer einschalten, liest Windows die Ruhezustandsdatei und stellt den Status des Kernels und der Treiber wieder her, was einen schnelleren Start ermöglicht.

Obwohl Fast Startup die Zeit verkürzt, die Sie benötigen, um Ihren Computer zum Laufen zu bringen, kann es aus mehreren Gründen zu einem höheren Stromverbrauch führen.

Dies liegt hauptsächlich daran, dass sich das System nicht vollständig ausschaltet und einige Komponenten im Standby-Zustand möglicherweise weiterhin Strom verbrauchen. Darüber hinaus kann das Erstellen und Lesen der Ruhezustandsdatei zu einer zusätzlichen Belastung der Festplatte oder SSD führen, was insbesondere bei älteren Geräten zu einem zusätzlichen Stromverbrauch führt.

Windows-Benutzer sollten diese Funktion meiden, wenn Sie Probleme mit der Software Ihres Computers haben, da Sie Ihren Computer öfter als nötig neu starten müssen. (Illustratives Bild Infobae)

Hinzu kommt, dass einige Benutzer berichtet haben, dass bestimmte Hardware- und Softwareprobleme nicht vollständig behoben werden, da das System nicht vollständig heruntergefahren wird.Dies führt zu mehr Neustarts und damit zu einem höheren Stromverbrauch.

  • Hardware- und Softwareprobleme– Wenn bei Ihnen wiederkehrende Hardware- oder Softwareprobleme auftreten, kann die Deaktivierung von Fast Startup helfen, diese zu beheben, indem ein vollständiges Herunterfahren und ein sauberer Neustart des Systems sichergestellt werden.
  • Ältere Geräte– Bei älteren Geräten können der zusätzliche Stromverbrauch und die Lese-/Schreibzyklen für Ruhezustandsdateien dazu führen, dass Komponenten schneller verschleißen.
  • Energieeinsparung– Wenn Sie sich des Stromverbrauchs bewusst sind und ihn minimieren möchten, kann die Deaktivierung von Quick Start den Stromverbrauch Ihres Geräts reduzieren. Dies sollte nicht als einzige Lösung betrachtet werden, sondern als Teil einer größeren Gruppe von Sparmöglichkeiten.

Windows-Benutzer sollten diese Funktion meiden, wenn Sie Probleme mit der Software Ihres Computers haben, da Sie Ihren Computer öfter als nötig neu starten müssen. (Illustratives Bild Infobae)

Wenn Sie den Schnellstart nur einmal deaktivieren müssen, Es gibt zwei schnelle Methoden:

  • Verwendung der Umschalttaste: Halten Sie beim Klicken auf die Ausschalttaste die Umschalttaste gedrückt. Dadurch wird eine vollständige Abschaltung erzwungen.
  • Verwenden des Befehls „shutdown“: Öffnen Sie die Anwendung „Ausführen“ (Sie können Windows + R drücken) und geben Sie den Befehl „shutdown -s -t 00“ (ohne Anführungszeichen) ein. Dadurch wird der Computer vollständig heruntergefahren, ohne den Schnellstart zu verwenden.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Schnellstart dauerhaft zu deaktivieren:

  1. Öffnen Sie das Windows-Einstellungsmenü und suchen Sie nach „Energie und Ruhezustand“.
  2. Wählen Sie unten im Abschnitt „Energie und Ruhezustand“ „Zusätzliche Energieeinstellungen“ aus.
  3. Wählen Sie im neuen Fenster im linken Menü „Verhalten des Netzschalters auswählen“.
  4. Klicken Sie oben im Fenster auf „Derzeit nicht verfügbare Einstellungen ändern“.
  5. Deaktivieren Sie abschließend die Option „Schnellstart aktivieren“ und speichern Sie die Änderungen.

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