Indien und China beteiligten sich im März an den weltweiten Goldkäufen der Zentralbanken um 60 %

Indien und China beteiligten sich im März an den weltweiten Goldkäufen der Zentralbanken um 60 %
Indien und China beteiligten sich im März an den weltweiten Goldkäufen der Zentralbanken um 60 %
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NEU-DELHI: Die Reserve Bank of India hat im März ihre Reserven um 5 Tonnen Gold aufgestockt. Die Goldreserven der Zentralbanken weltweit verzeichneten einen Nettoanstieg ihrer Goldreserven.

Nach Angaben des World Gold Council beliefen sich die gesamten Nettogoldkäufe im Monatsverlauf auf 16 Tonnen. Die Nachfrage nach Gold blieb robust, die monatlichen Bruttokäufe blieben konstant bei 40 Tonnen. Dies wurde jedoch teilweise durch einen Bruttoabsatz von 25 Tonnen ausgeglichen.

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In Indien stiegen die Goldbestände der RBI bis Anfang April auf ein Rekordhoch von 822,1 Tonnen, was einer Nettozunahme von 18,5 Tonnen seit Jahresbeginn entspricht. Die Nettogoldkäufe der Zentralbank im Jahr 2024 übertrafen bereits die Nettokäufe im Jahr 2023 (16,2 Tonnen). Seit Anfang April ist der Anteil von Gold an den Gesamtreserven von 7,7 % Ende 2023 auf 8,4 % gestiegen.

Weltweit übernahmen die Zentralbanken im März die Führung bei Goldtransaktionen, wobei sich mehrere Schwellenländer aktiv an den Käufen beteiligten.

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Als größter Käufer erwies sich die Zentralbank der Türkei, die ihre Reserven um beachtliche 14 Tonnen Gold erhöhte. Knapp dahinter folgte die Reserve Bank of India, die ihre Goldbestände um 5 Tonnen erhöhte. Auch die People’s Bank of China erhöhte ihre Reserven um 5 Tonnen Gold.

Weitere namhafte Käufer waren Kasachstan und Singapur, die jeweils 4 Tonnen Gold zu ihren Beständen hinzufügten. Auch Russland trug zum Kaufrausch bei, indem es seine Goldreserven um 3 Tonnen erhöhte.

Der deutliche Anstieg der Goldkäufe durch die Zentralbanken spiegelt das anhaltende Vertrauen in das Edelmetall als Wertaufbewahrungsmittel und Absicherung gegen wirtschaftliche Unsicherheiten wider. Gold gilt seit langem als sicherer Hafen, insbesondere in Zeiten von Marktvolatilität und Inflationsdruck.

Laut dem Gold Demand Trends-Bericht des World Gold Council stieg die weltweite Goldnachfrage im ersten Quartal 2024 im Jahresvergleich um 3 Prozent auf 1.238 Tonnen und markierte damit das stärkste erste Quartal seit 2016.

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