Großbritannien wird alle Korruptionsvorwürfe im libyschen Ölsektor untersuchen

Großbritannien wird alle Korruptionsvorwürfe im libyschen Ölsektor untersuchen
Großbritannien wird alle Korruptionsvorwürfe im libyschen Ölsektor untersuchen
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Das Vereinigte Königreich wird alle Korruptionsvorwürfe im libyschen Ölsektor untersuchen.

Die Erklärung wurde in einer schriftlichen Antwort des stellvertretenden britischen Außenministers David Rutley im britischen Unterhaus (Parlament) abgegeben. Die Frage wurde vom Abgeordneten Daniel Kawczynski gestellt.

Kawczynski fragte Rutley: „Welche Einschätzung hat sein Ministerium zu den Auswirkungen des Ausmaßes der Korruption in Libyens (a) Ölindustrie und (b) nationalen Ölbehörden auf seine Politik gemacht?“

Am 2. Mai antwortete David Rutley: „Die National Oil Corporation (NOC) ist eine wichtige Institution in Libyen, die eine wichtige Rolle spielt.“ Es ist jedoch anfällig für böswillige staatliche Akteure, die von der politischen Instabilität Libyens und der Aneignung libyschen Reichtums durch eine kleine Anzahl gut gestellter Personen durch korrupte Praktiken wie Treibstoffschmuggel profitieren wollen, was zur regionalen Instabilität beitragen kann.

Das Vereinigte Königreich unterstützt daher alle Bemühungen zur Untersuchung von Korruption und Unangemessenheit im NOC und befürwortet eine größere Transparenz der Einnahmenausgaben.

Das Vereinigte Königreich ist sich darüber im Klaren, dass es alle relevanten Korruptionsvorwürfe, die unter den Bribery Act 2010 fallen, untersuchen wird.

Insgesamt ist das Vereinigte Königreich davon überzeugt, dass die einzige Möglichkeit, diese Probleme nachhaltig anzugehen, in einer politischen Lösung unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen liegt, die weiterhin Unterstützung leistet, unter anderem durch die Ermutigung aller Parteien, sich sinnvoll zu engagieren.“

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