Bennett von den Vereinten Nationen fordert sofortige Hilfe für die Flutopfer in Afghanistan

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Richard Bennett, UN-Sonderberichterstatter für die Lage der Menschenrechte in Afghanistan, spricht während einer Pressekonferenz in Kabul am 26. Mai 2022. (Foto von Wakil KOHSAR / AFP)

Richard Bennett, der UN-Sonderberichterstatter für Menschenrechte in Afghanistan, hat sofortige Hilfe für die Flutopfer im Land gefordert.

Am Samstag, dem 11. Mai, schrieb Bennett auf seiner Social-Media-Plattform X, dass die jüngsten Überschwemmungen im Land, darunter in Baghlan, wo viele Menschen ihr Leben verloren, uns an die Anfälligkeit Afghanistans für Klimakrisen erinnern.

Er fügte hinzu: „Sowohl sofortige Hilfe als auch langfristige Planung seitens der Taliban und lokaler Akteure sind erforderlich.“

Gestern kam es in den Provinzen Baghlan, Takhar, Badakhshan, Samangan, Herat und Ghor zu verheerenden und tödlichen Überschwemmungen.

Den Berichten zufolge sind durch die Sturzfluten in diesen Provinzen über 200 Menschen ums Leben gekommen.

Die Überschwemmungen haben in mehreren Regionen verheerende Schäden angerichtet und Hunderte Häuser zerstört. Familien wurden vertrieben und verloren nicht nur ihre Unterkünfte, sondern auch ihren Besitz, was die ohnehin schon katastrophale humanitäre Lage in diesen Gebieten noch weiter verschärfte.

Diese weit verbreitete Verwüstung unterstreicht die dringende Notwendigkeit verstärkter Katastrophenhilfe und Wiederherstellungsbemühungen, um den Betroffenen zu helfen.

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