Der Islamische Staat übernimmt die Verantwortung für den Schusswaffenangriff, bei dem drei spanische Touristen in Afghanistan getötet wurden | Weltnachrichten

Der Islamische Staat übernimmt die Verantwortung für den Schusswaffenangriff, bei dem drei spanische Touristen in Afghanistan getötet wurden | Weltnachrichten
Der Islamische Staat übernimmt die Verantwortung für den Schusswaffenangriff, bei dem drei spanische Touristen in Afghanistan getötet wurden | Weltnachrichten
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Der Ableger der Terrorgruppe in Afghanistan ist ein wichtiger Ableger der Taliban-Regierung des Landes und hatte zuvor die Verantwortung für einen Angriff auf chinesische Bürger in Kabul im Jahr 2022 übernommen.

Sonntag, 19. Mai 2024, 20:14 Uhr, Großbritannien

Der Islamische Staat hat die Verantwortung übernommen, nachdem drei spanische Touristen getötet wurden, als bewaffnete Männer in der zentralafghanischen Provinz Bamiyan das Feuer eröffneten.

Bei dem Angriff in der Bergregion sei zudem ein vierter Mensch getötet worden, weitere vier Ausländer und drei Afghanen seien verletzt worden, teilte das Innenministerium der Taliban mit.

Der Islamische Staat hat die Verantwortung für den Angriff auf seinen Telegram-Kanal übernommen.

Das teilte das spanische Außenministerium am Freitag mit Drei seiner Staatsangehörigen kamen bei dem Angriff ums Leben und dass mindestens ein weiterer verletzt worden sei.

Premierminister Pedro Sanchez sagte in einem Beitrag auf X, dass er von der Nachricht über ihren Tod „überwältigt“ sei.

Taliban-Sprecher Abdul Mateen Qani sagte am Freitag, es seien vier Personen festgenommen worden.

Der Ableger des Islamischen Staates in Afghanistan ist ein großer Rivale der Taliban-Regierung des Landes.

Zuvor wurde ein Angriff auf chinesische Bürger in einem Hotel in der Hauptstadt Kabul im Jahr 2022 behauptet.

Die Provinz Bamiyan beherbergt die Überreste zweier riesiger Buddha-Statuen, die 2001 von den Taliban gesprengt wurden, und die Region gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Der Tourismus in Afghanistan erreichte seinen Höhepunkt in den 1960er und 1970er Jahren, als das Land Teil der beliebten „Hippy Trail“-Route war.

Seit ihrer Machtübernahme im August 2021 versuchen die Taliban, Afghanistan als Reiseziel zu bewerben – obwohl die Auslandsämter vieler Länder, darunter auch das Vereinigte Königreich, sagen, das Reiseziel sei unsicher.

Obwohl die Zahlen noch gering sind, scheinen sich ihre Bemühungen bisher ausgezahlt zu haben. Im Jahr 2021 besuchten 691 ausländische Touristen Afghanistan und bis 2023 stieg die Zahl auf 7.000.

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