Etwa 250.000 Minderjährige haben aufgrund von Gewalt ihr Studium in Ecuador abgebrochen

Etwa 250.000 Minderjährige haben aufgrund von Gewalt ihr Studium in Ecuador abgebrochen
Etwa 250.000 Minderjährige haben aufgrund von Gewalt ihr Studium in Ecuador abgebrochen
-

Bei einem Auftritt vor der Bildungskommission der Nationalversammlung erinnerte Martínez daran, dass es in diesem südamerikanischen Land einen Prozess struktureller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche gebe.

Seine Aussagen erfolgten im Rahmen der Analyse der durchgeführten Maßnahmen zu Fällen von Gewalt und sexuellem Missbrauch gegen diesen Teil der Bevölkerung.

Martínez warnte, dass es einen offiziellen Bericht über die Maßnahmen des Staates gebe, dem es an Zahlen zur öffentlichen Politik für diesen Sektor fehle und die Ergebnisse der Pläne, Programme und Projekte ignoriert würden, führte er aus.

Der Beamte forderte eine eingehende Untersuchung des Bildungssystems selbst und seiner Investitionen in Kinder und Jugendliche.

In Erklärungen gegenüber dem Sender RTS räumte die Bildungsministerin Alegría Crespo ein, dass es im Land 57 Bildungseinheiten gibt, die aufgrund ihrer Lage als besonders gefährdet gelten und daher aus Sicherheitsgründen Vorrang haben.

Übrigens wurde an diesem Mittwoch ein Student in der Nähe einer Bildungseinrichtung in der Stadt Daule in der Provinz Guayas ermordet. Unterdessen kam nordwestlich von Guayaquil, im selben Gerichtsbezirk, ein weiterer Teenager infolge der dortigen Gewalt ums Leben.

Ecuador ist eines der unsichersten Länder der Region und befindet sich seit Januar aufgrund einer Reihe von Gewalttaten in Gefängnissen und auf Straßen an verschiedenen Orten mitten in der Erklärung eines internen bewaffneten Konflikts.

Rechtsexperten warnen, dass die Militarisierung nicht viel nützen wird, wenn keine sozialen Maßnahmen ergriffen werden, um die Ungleichheit zu verringern.

Für die Bürger ist die Realität viel komplexer, da es im Land trotz der Ausrufung eines internen bewaffneten Konflikts, des Ausnahmezustands und der Soldaten auf der Straße weiterhin zu Schießereien und Morden kommt.

mem/nta

-

NEXT Mirtha Legrand und Florencia Peña verrieten, warum sie sich distanziert hatten: „Wir hatten eine Meinungsverschiedenheit“