Mehr als 300 Ausschreibungen zu möglichen Unregelmäßigkeiten in den zivilen Geburtsurkunden

Mehr als 300 Ausschreibungen zu möglichen Unregelmäßigkeiten in den zivilen Geburtsurkunden
Mehr als 300 Ausschreibungen zu möglichen Unregelmäßigkeiten in den zivilen Geburtsurkunden
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Der Nationales Personenstandsregister implementierte ein fortschrittliches Datenanalysetool, um mögliche Unregelmäßigkeiten im Registrierungsprozess im Standesamt zu erkennen.

Durch die Implementierung dieses Analysemodells ist es dem Unternehmen gelungen, mehr als 300 Fälle im Zusammenhang mit möglichen Anomalien bei der Beschaffung von zivilen Geburtsurkunden zu identifizieren.

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Einer dieser Fälle ist der eines kolumbianischen Staatsbürgers, der in 41 zivilen Geburtsurkunden von Menschen mit venezolanischer Staatsangehörigkeit auftaucht, in 38 davon als Vater und in 3 als Zeuge.

Ein weiteres ungewöhnliches Ereignis ist das einer Frau im Departement Antioquia, die in 53 zivilen Geburtsurkunden in sieben Notariaten in drei verschiedenen Gemeinden dieses Departements als Zeugin erscheint.

Eine weitere Warnung, die das System ausgab, war die eines Kolumbianers, der in 34 zivilen Geburtsurkunden erscheint, davon 32 als Zeuge. Es ist zu beachten, dass sechs dieser Aufzeichnungen Personen venezolanischer Nationalität betreffen und alle Aufzeichnungen in zwei Gemeinden im Departement Atlántico durchgeführt wurden.

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Dieses Analysemodell nutzt künstliche Intelligenz und Data-Mining-Algorithmen, um alle zivilen Geburtsurkunden eingehend zu untersuchen und anomale Muster oder Inkonsistenzen in den Aufzeichnungen zu erkennen.

Das System analysiert die verschiedenen Rollen, die Bürger im Registrierungsprozess als Vater, Mutter, Zeuge oder Anmelder spielen können, und identifiziert Personen, die in verschiedenen Standesämtern mehrere Rollen spielen.

Es ist zu beachten, dass die festgestellten Auffälligkeiten sowie detaillierte Angaben zu den Standesämtern, Krankenhäusern oder Notaren, bei denen die standesamtlichen Geburtsurkunden ausgestellt wurden, den zuständigen Behörden, wie z. B. der Generalstaatsanwaltschaft, zur Kenntnis gebracht werden, damit diese können die entsprechenden Untersuchungen durchführen.

*Mit Informationen aus dem nationalen Register

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