16 Tote und 5 Verletzte bei Brand in einer Batteriefabrik in Südkorea

16 Tote und 5 Verletzte bei Brand in einer Batteriefabrik in Südkorea
16 Tote und 5 Verletzte bei Brand in einer Batteriefabrik in Südkorea
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Montag, 24.06.2024

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Letztes Update 8:16

Bei einem Brand in einer Lithiumbatteriefabrik in Südkorea kamen nach Angaben der örtlichen Feuerwehr mindestens 16 Menschen ums Leben, fünf weitere wurden noch vermisst.

Der bereits weitgehend gelöschte Brand ereignete sich gegen 10:30 Uhr (01:30 GMT) in einem Werk des Batterieherstellers Aricell in Hwaseong, südlich der Hauptstadt Seoul.

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Das Feuer sei ausgebrochen, nachdem in einem Lagerhaus mit etwa 35.000 Einheiten eine Reihe von Batterien explodiert seien, sagte der örtliche Feuerwehrbeamte Kim Jin-young, wobei er sagte, es sei nicht klar, was die Explosion ausgelöst habe.

Die Zerstörung in der Hwaseong-Fabrik. Bildnachweis: Kim Hong-ji/Reuters

Die Nachrichtenagentur Yonhap hatte zuvor berichtet, dass in der Anlage etwa 20 Leichen gefunden worden seien, doch Kim sagte in einer Fernsehansprache, dass 16 Menschen gestorben seien und zwei weitere schwere Verletzungen erlitten hätten.

Er fügte hinzu, dass Rettungsteams versuchten, die fünf vermissten Personen zu finden.

Der Rettungseinsatz der Feuerwehr in Hwaseong. Bildnachweis: Kim Hong-ji/Reuters

Ein Reuters-Zeuge sah, wie Feuerwehrleute bis zu sechs Leichen aus der Fabrik in einem Industriegebiet holten.

Aricell wurde 2020 gegründet und stellt primäre Lithiumbatterien für Sensoren und Funkkommunikationsgeräte her. Das Unternehmen beschäftigt 48 Mitarbeiter, wie aus dem neuesten Zulassungsantrag und dem Linkedin-Profil hervorgeht. Anrufe in Aricells Büros blieben unbeantwortet.

Der Rettungseinsatz der Feuerwehr in Hwaseong. Bildnachweis: Kim Hong-ji/Reuters

Das Unternehmen ist nicht an der südkoreanischen Börse notiert, befindet sich jedoch mehrheitlich im Besitz von S-Connect, wie aus den Zulassungsunterlagen von Aricell hervorgeht. S-Connect ist im Kosdaq-Junior-Index eingetragen und seine Aktien schlossen mit einem Rückgang von 22,5 %.

Die Feuerwehrleute waren nach einer anstrengenden Aufgabe erschöpft. Bildnachweis: Kim Hong-ji/Reuters

Live-Fernsehaufnahmen zeigten, wie Feuerwehrleute das beschädigte Stahl- und Betongebäude mit Wasser übergossen, während Teile des Obergeschosses eingestürzt waren und große Teile des Gebäudes offenbar durch eine Explosion auf die Straße gefallen waren.

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