In San Juan ging der Einzelhandel um 15 % zurück und übertraf damit den landesweiten Wert von 7 %.

In San Juan ging der Einzelhandel um 15 % zurück und übertraf damit den landesweiten Wert von 7 %.
In San Juan ging der Einzelhandel um 15 % zurück und übertraf damit den landesweiten Wert von 7 %.
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Nach Angaben der Innenhandelskammer von San Juan verzeichneten die Einzelhandelsumsätze in der Provinz San Juan im April 2024 einen besorgniserregenden Rückgang von 15,1 %. Dieser Rückgang ergänzt einen landesweiten Trend, bei dem die Verkäufe um 7,3 % zurückgingen, was einen weiteren Monat des Rückgangs für den lokalen Handel markiert.

Der April, der traditionell von Ausverkäufen und wechselnden Jahreszeiten geprägt war, konnte den Rückgang der Einzelhandelsumsätze nicht aufhalten. Obwohl es sich um einen Monat mit gemäßigterer kommerzieller Aktivität handelte, wurde die Situation durch den Rückgang der Kaufkapazität der Kunden verschärft, der durch Faktoren wie erhöhte Tarife und ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld verschärft wurde.

Der Schuhhändler in der Provinzhauptstadt meldet einen Umsatzrückgang von 30 % im Vergleich zu 2023, während in Rawson, insbesondere in Villa Krause, der Rückgang der Bekleidungsverkäufe 50 % erreicht. Auch in Gegenden wie Santa Lucía und Pocito verbessert sich die Situation nicht, da der Markt stagniert und die Mieten steigen, was den Geschäftsbetrieb zusätzlich erschwert.

Die Erwartungen der Händler sind düster und es besteht kaum Aussicht auf eine Erholung in der kommenden Wintersaison. Auch der Zugang zu Krediten wird als erhebliches Hindernis dargestellt, da nur 70 Händler in der Region Zugang zu staatlichen Krediten haben.

Auf nationaler Ebene zeigen die KMU-Einzelhandelsumsätze ebenfalls einen Abwärtstrend, mit einem jährlichen Rückgang von 7,3 % im April und einem kumulierten Rückgang von 18,4 % in den ersten vier Monaten des Jahres. Nach wie vor ist die Kaufkraft der Konsumenten ein entscheidender Faktor, mit Ausgabenkürzungen in allen Bereichen.

Marcelo Vargas, Vertreter der Innenkammer, äußerte seine Besorgnis über die Situation. Die Zahlen spiegeln eine besorgniserregende Realität wider, mit einem erheblichen Rückgang im Bekleidungssektor und der Zunahme von Messen und illegalen Verkäufen, die sich negativ auf den formellen Handel auswirken. Es wird geschätzt, dass durch diese informellen Praktiken mehr als 700.000.000 US-Dollar Umsatz aus dem kommerziellen Kreislauf abgezogen werden.

Der Bericht basierte auf der Befragung von 150 Händlern aus verschiedenen Branchen im Großraum San Juan und Pocito.

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